Knusprige Roggenbrötchen

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Als wir Kinder waren, es ist schon ein paar Tage her, haben meine Schwester und ich unsere Puppen, Puppenwagen und unsere Kinderstühle sowie Tisch auf den Hof zum Spielen gestellt. Der Bäckermeister, der seine Backstube bei uns im Haus hatte schenkte uns Kuchenränder und Brötchen (Schrippen). Die Brötchen höhlten wir uns aus, gaben etwas Zucker und ein paar Tropfen Wasser dazu und haben es genüsslich gegessen. Zum Glück ändert sich der Geschmack. Brötchen aber esse ich heute noch gern, wenn sie schön knusprig sind. Also wagte ich mit meinem Sauerteig ein Experiment.

 

Diesmal habe ich den Teig nicht in der Knetschüssel über Nacht in den Kühlschrank gestellt, sondern auf ein mit Öl eingefettetes Blech und mit Hilfe einer Frischhaltefolie ausgerollt. Gut abgedeckt kam das Blech auf die Loggia (die Temperaturen waren wie im Kühlschrank). Als Alternative geht ein Tablett, welches in den Kühlschrank passt.

 

Am nächsten Tag habe ich den Teig in kleine Quadrate geschnitten und die Teigstücke gewalkt (den Rand nach innen falten, etwas andrücken und eine kleine Drehung, den Vorgang wiederholen, bis das Teigstück zu einer kleinen Kugel geformt ist).

 

Zum Ruhen habe ich die geformten Brötchen mit der offenen Seite gleich nach oben auf das Backblech gelegt und nicht wie bei einem Brot die offene Seite in den Gärkorb.

 

In der Zwischenzeit habe ich den Ofen auf 250°C vorgeheizt und eine Schale mit Wasser eingestellt.  Nach einer Stunde Ruhezeit wurden die Brötchen in den Ofen geschoben, sieben Minuten  bei dieser hohen Temperatur und dann mit 180°C zu Ende gebacken.

 

Nach 25 Minuten waren die Brötchen fertig – knusprig und locker, eine sehr gute Krume. Dazu gab es leckere Spareribs.

 

Probiert es selbst einmal aus und berichtet mir von den Ergebnissen.

Ich wünsche gutes Gelingen und guten Appetit.

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