Winterharte Alpenveilchen

Warum sollten wir Hobbygärtner nicht die Wildarten mit ihrem dezenten Duft und grazilen Charme in unseren Garten pflanzen? Ihre Blütenpracht zeigen sie in weiß, rosa bis kaminrot. Ihre Blätter sind herz- bis pfeilförmig und fleischig. Die hellen Zeichnungen auf der Oberseite sehen sehr attraktiv aus im Gegensatz zu den dunkelgrünen Blättern. Eine Augenweide im Vorfrühling.

Die Knollen sind flach und gedeihen am besten an absonnige, aber warme, gleichmäßig frisch-feuchte Stellen, bei gut durchlüfteten kalkhaltigen Boden. Sie werden mit der kahlen glatten Unterseite etwa 10 cm in lockere Humusreiche Erde gesetzt und mit ca. 3-5 cm Erde abgedeckt. Der Abstand zu den einzelnen Knollen sollte mindestens 10 cm betragen.

Die Knollen werden im Herbst gepflanzt. Für den Frostschutz eignet sich eine Laubschicht und etwas Fichtenreisig. Wenn wir den richtigen Platz für die Wildveilchen gefunden haben erfreuen sie uns jedes Jahr mit ihren Blüten. Einmal in Gang gesetzt, versagen sie nie mehr. Auch die Vermehrung übernehmen sie allein, wenn wir es zulassen. Sind sie am verblühen drehen sich ihre Stiele spiralförmig ein und versenken ganz automatisch ihre reifen Samenkörner in die Erde, sie sind Dunkelkeimer. Es versteht sich doch von selbst, dass an dieser Stelle nicht gehackt werden darf. Alle zwei Jahre wird als Düngergabe reifer Kompost übergesiebt. Probiert es aus und pflanzt euch die Wildveilchen in den Garten. Ihr werdet bestimmt genauso viel Freude an den Pflanzen haben wie ich.

Ich wünsche viel Spaß beim Gärtnern.

2 Bemerkungen

  1. Gisela Michailov

    Hallo, eine fantastische Erläuterung der winterharten Alpenveilchen. Herzlichen Dank und weiterhin gutes und kreatives Schaffen.
    mit herzlichen Grüßen
    Gisi

  2. Hallo Gisi, es freut mich, dass der Beitrag Anklang gefunden hat.
    Frühlingshafte Grüße
    Hannelore

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