Christ- und Lenzrosen

Was ist der Unterschied? Die eine Pflanze blüht zu Weihnachten und die andere Pflanze im Lenz, so, wie es der Name schon verrät. Beide blühen in der kalten Jahreszeit. Auch der Frost macht ihnen nichts aus. Die Blätter legen sich auf den Boden und so wie es wieder wärmer wird richtet sich die Pflanze dank ihres Schutzmechanismus wieder auf.

Die Hauptblütezeit der Lenzrose beginnt im Februar. Die Blüten zeigen sich in weiß, gelb, rosa, rot bis violett. Manche Blüten sind auch gesprenkelt. Sie möchte gern hell oder halbschattig stehen. Die Lenzrose kann nach der Blüte alle sechs bis acht Jahre durch Teilung verjüngt werden. Sie wird sofort in angereicherte Erde eingepflanzt und zeigt sich zur nächsten Saison wieder in voller Blütenpracht.

Die Christrose blüht nur in weiß und hat kleinere Blüten als die Lenzrose. Der Standort sollte halbschattig sein, in lehmig etwas kalkhaltiger Erde. Sie kann gut als Unterbepflanzung unter Bäumen und Sträuchern verwendet werden. Nach der Blüte können die Samenstände stehen bleiben, sie samt sich selbst aus. Also darauf achten, dass nur eine vorsichtige Bodenbearbeitung vorgenommen wird.

Verwelkte oder gelbe Blätter werden entfernt und kompostiert. Die Blätter mit braunen Flecken und Löchern werden ganz kurz direkt an der Pflanze abgeschnitten und über den Hausmüll, nicht auf den Kompost, entsorgt.  Das ist ein Zeichen von Pilzbefall.

Und wer keinen Garten hat, pflanzt sich eine Lenzrose einfach in einen Topf. Eine Tonscherbe als Drainage auf das Loch legen und gute Pflanzenerde, vermischt mit etwas kalkhaltigem Tonmehl, verwenden.  

Ich wünsche viel Spaß beim Gärtnern.

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.