Das überarbeitete Objektiv der Firma Meyer Optik Görlitz heißt Trioplan II. Es ist ein starkes Objektiv für die Porträt- und Naturfotografie.
Eines vorab in eigener Sache: Ich habe das Objektiv privat erworben. Der Beitrag zeigt meine Erfahrungen mit dem Objektiv und stellt keine Werbung im eigentlichen Sinn dar.
Vor wenigen Tagen erreichte mich über den Newsletter der Firma Meyer Optik Görlitz die Nachricht, dass das Trioplan 100 f2.8 II in wenigen Tagen wieder lieferbar sein wird. Ich zögerte nicht und bestellte mir ein Exemplar.
Auch die Firma Meyer Optik Görlitz versteht ihr Marketing. Die Verpackung des Trioplan 100 f2.8 II präsentiert sich in einem edlen Design. In einer großen schwarzen Kiste in Klavierlack-Optik ist das Objektiv untergebracht. Der Deckel lässt sich mittels Scharnier leichtgängig nach oben öffnen. Darin liegt das Trioplan 100 f2.8 II quer, eingebettet in samtartigen Schaumstoff. Wer jetzt weitere technische Details und Informationen zu Kamera-Anschlüssen erwartet, muss ich leider enttäuschen. Alle weiteren Informationen dazu gibt es auf der Herstellerseite von Meyer Optik Görlitz. Den entsprechenden Link stelle ich gern unten im Beitrag zur Verfügung.
Das Trioplan 100 f2.8 II ist das erste manuelle Objektiv in meiner Sammlung. An das manuelle Scharfstellen konnte ich mich ziemlich schnell gewöhnen. Um jedoch die volle künstlerische Leistung des Objektivs herauszuholen, ist Gegenlicht absolut erforderlich. Hier zeige ich eine kleine Auswahl meiner ersten Fotos mit dem Trioplan 100 f2.8 II.
Die Fotos lassen sich durch Anklicken/Antippen vergrößern.
Typischerweise werden mit dem Objektiv vermutlich Landschaftsfotos gemacht.

Die Stängel im oberen Bild leuchten in voller Farbenpracht. Es wirkt, als würde sich ein Schein um die Stängel der Blüten bilden.

Der Unschärfebereich fasziniert mich. Hier leistet das Trioplan 100 f2.8 II ganze Arbeit. Auf dem Foto oben wirkt die Pflanze, als ob sie eine Aura besitzt.
Auch Technik lässt sich mit dem Trioplan 100 f2.8 II fotografieren. Hier habe ich bewusst gegen das Licht fotografiert. Im Hintergrund befand sich Blattwerk, das durch die Sonne punktförmige Lichtflecken auf seinen Blättern hatte. Somit erhielt ich das Seifenblasen-Bokeh im Hintergrund.

Mich fasziniert das Seifenblasenbokeh im oberen Bild. Damit kann selbst ein einfacher Hintergrund interessant wirken.

Ich bin der Meinung, dass sich das Trioplan 100 f2.8 II ebenfalls gut zum Fotografieren von Technik eignet. Die ausgewogene Schärfe und das charakteristische Seifenblasen-Bokeh erzeugen eine ausdrucksstarke Stimmung.

Im Studio habe ich das Trioplan 100 f/2.8 II ebenfalls ausprobiert. Ein kleiner Aufbau mit einem Blitz reichte aus, um im Gegenlicht Seifenblasen zu erzeugen. Bei näherer Betrachtung des Fotos scheint es fast so, als würde jeden Wassertropfen eine Aura umgeben.

Für mich ist das Trioplan 100 f/2.8 II ein Objektiv, das bekannte Motive in ein anderes Licht rückt. Ich bin absolut begeistert von seinem charakteristischen Seifenblasen-Bokeh. Ich freue mich auf zukünftige Fotos mit diesem Objektiv.
Für technische Details hier der Link des Herstellers:
Ja sehr geil, habe auch schon über den „kaufen“-Button gehovert und überlegt. Finde das vor allem dadurch spannend da es ja von einem deutschen Hersteller wieder hergestellt werden. Mal sehen wann ich mich zum bestellen durchringe. Bin auf jeden Fall auf weitere Eindrücke gespannt :D. Und wer weiß, vielleicht wird es dann auch bald an meiner Kamera stecken 😁✌️
Ich selber habe nur die alte Aluversion des Trioplans. Zumindestens die Bubbles sind gleich geblieben 🙂
LG Bernhard