An einem Tag mit winterlichen Temperaturen und Nieselregen finden sich kaum noch Besucher oder Touristen im Regierungsviertel. Bereits um 20 Uhr wirkt die Gegend menschenleer.
Ich stehe an der Spree und beobachte die Lichtervielfalt im Paul-Löbe-Haus. Die Spiegelung im Wasser war an diesem Abend bemerkenswert gut zu sehen. So glatt habe ich die Spree noch nie erlebt. Es schien fast so, als wäre die Wasseroberfläche gegen einen Spiegel ausgetauscht worden.
Auf der rechten Seite hörte ich Motorengeräusche auf dem Wasser. Die Wasserschutzpolizei fuhr Streife. Mir blieben also nur noch Sekunden für ein Foto mit der Spiegelung im Wasser, bevor sich die Oberfläche der Spree wieder in die mir bekannte Welligkeit zurückverwandeln würde. Ich zog mein Smartphone hervor und drückte ab.
Drei Fotos gelangen mir, dann kreuzte die Wasserschutzpolizei meine Perspektive. Eines davon zeigt den fast perfekten Wasserspiegel.
