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Berliner Dom im Winter

Bei unregelmäßigen Spaziergängen durch Berlin entdecke ich immer wieder neue Perspektiven für die Fotografie. Selten nehme ich für einen ausgedehnten Stadtbummel meine vollständige Fotoausrüstung mit. Die Auswahl der Objektive im Rucksack ist überschaubar. Absolut selten nehmen ich mehr als zwei Objektive mit.

An diesen Abend war ich in Berlin nur mit einem Ultra-Weitwinkel-Objektiv ausgestattet. Auf meiner To-Do-Liste stand das Erstellen von Fotos mittels Langzeitbelichtung an. Wie so oft ist die Stadt am Samstagabend durchflutet mit Besuchern aus aller Welt. Ich finde es total spannend. Auf der Suche nach Motiven verhalte ich mich unweigerlich wie Tourist. Ich schaue mich um, beobachte die Gebäude, das Umfeld und Menschen. Einige junge Frauen stehen auf der Friedrichsbrücke und posieren vor ihrer eigenen Kamera. Ich entdecke ein Hochzeitspärchen, welches sich gerade von ihrem Fotografen ablichten lässt. Es ist schön, einfach hier zu flanieren.

Ich laufe von der Friedrichsbrücke weiter in Richtung Alex. Der Berliner Dom aus dieser Perspektive gefällt mir sehr gut. Im Vordergrund befindet sich die Spree. Die Position scheint für meine Langzeitbelichtung passend zu sein.

Ich baue mein Stative auf und richte die Kamera ein. Eine Gruppe Touristen muss erst weiterziehen, bevor ich mein Bild machen kann. Nach etwas Warten ist die Sicht auf dem Berliner Dom für mich frei. Ich bin für das erste Foto bereit. Ein Schiff fährt gerade auf der Spree entlang. Perfekt! Ich löse aus. Die Kamera nimmt das 30 Sekunden lang ein Bild auf. Die Lichter des Schiffes hinterlassen bunte Streifen auf dem Foto.

Berlin bei Nacht
Der Berliner Dom im Winter.

Das erste Bild am Abend und es fällt mir bereits sehr gut. Hin und wieder bin ich über die Lichter der Schiffe erstaunt. Ich hatte tatsächlich andere Lichtstreifen auf meinem Foto erwartet. Die Farben des Schiffes gefallen mir sehr gut. Sie passen sich gut in das Umgebungslicht ein.

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