In der Winterzeit unternahmen wir einen Kurztrip nach Neustrelitz. An unserem Besuchertag kündigten Flyer den weihnachtlichen „Hofzauber” an. Die Innenstadt versetzt sich in vorweihnachtliche Stimmung. Der Weihnachtsmann wird vor Ort sein und Glühwein wird es sicher auch geben. Bis der Hofzauber jedoch beginnt, haben wir noch ein paar Stunden Zeit, um uns die Neustrelitzer Innenstadt anzuschauen.
Ein bekanntes Sprichwort unter Fotografen besagt: „Zwischen zehn und drei hat der Fotograf frei.”
Zur Mittagszeit steigt die Sonne nicht hoch. An wolkenlosen Tagen wirkt sie heller als im Sommer. Durch die Sonne beleuchtete Flächen wirken viel heller und Schatten erscheinen noch dunkler. Der Kontrast zwischen Hell und Dunkel ist extrem.
Aus meiner Sicht sind das also die perfekten Voraussetzungen, um die Infrarot-Fotografie zur Mittagszeit auszuprobieren. Ich benutze eine umgebaute digitale Kamera, bei der der Sperrfilter durch einen Infrarot-Filter mit 700 nm ersetzt wurde. Die hier gezeigten Fotos wurden nachträglich in einem Bildbearbeitungsprogramm bearbeitet.

Die Infrarotkamera begleitete uns den ganzen Tag lang durch Neustrelitz. Mithilfe dieser Kamera konnten wir vorhandene Objekte in einem völlig anderen Licht darstellen. Die Bildergalerie zeigt die Ergebnisse unseres Tages.
Aus meiner Sicht ist die Fotografie im Infrarotbereich bereits aus der Analogfotografie bekannt. Mithilfe alter digitaler Kameras kann man diese Welt jedoch wieder erleben.