Kloster Rühn

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Am 6. und 7. Mai veranstaltete der Klosterverein Rühn e.V. einen Klostermarkt. Unter dem Motto: „Großer Klostermarkt“ wurde die Geschichte des Mittelalter lebendig. Zahlreiche Möglichkeiten der Beschäftigung boten sich den Besuchern. Die Spanne reichte von Bogen- und Armbrustschießen, Messer- oder Axtwerfen, bis hin zum Töpfern. Für die kleinen Besucher gab es ebenfalls Möglichkeit, sich mit dem Pfeil und Bogen unter Beweis zu stellen. Das Highlight für die Kleinen war mit Sicherheit das Turnier unter der Moderation des Herolds.

Gaukler sorgten für gute Laune und kurzweilige Unterhaltung. Musiker spielten auf ihren Instrumenten. Sie unterhielten die Besucher, die sich in geselliger Runde an den Tischen zusammensetzten. Die Spielleute „Erdenmut“ auf dem folgenden Foto befinden sich gerade in ihrem Element.

Die Spielleute -Erdenmut-.

Für den Gaumenschmaus sorgten über den ganzen Tag verteilt viele einzelne Stände. Es wurde gegrillt, gekocht und gebacken. Die Bäckerei „Teigburschen“ hatte keine Ruhe. Immer wieder tauschten sie die Bleche mit den warmen Köstlichkeiten aus dem Ofen gegen frisch zubereitete Teiglinge aus. Die Besucher standen Schlange.

Die Bäckerei „Teigburschen“.

Frisch aus dem Ofen holt ein Bäckersmann das Blech heraus. Es duftet nach Zwiebeln, Speck und dem Aroma des Holzfeuers. Wer möchte jetzt nicht zugreifen?

Ein weiteres Blech ist fertig.

Der Klosterverein legt besonderen Wert auf die Auswahl der Händler. Zwischenhändler sind hier weniger willkommen. Alle Stände werden daher durch den Künstler oder Hersteller selbst betrieben. Der Besucher erhält somit die Möglichkeit, direkt mit den Künstlern und Herstellern ins Gespräch zu kommen und ihnen bei der Arbeit über die Schulter zu schauen. Ein Weinhersteller nutzte eine pfiffige Idee, seine Produkte zu präsentieren.

Der Weinständer.

Ein Kunstschmied bei der Arbeit. Die Besucher schauten interessiert zu. Wie kinderleicht diese Arbeit aussieht und doch jahrelange Erfahrung benötigt, um erst so einfach für den Betrachter zu wirken. Wir sind begeistert.

Ein Kunstschmied.

Im Bild unten ist der heutige Theater- oder Konzertsaal zu sehen. Früher war es der Schlafsaal der Nonnen. Auf 60 Meter Länge ließen sich bis zu 300 Nonnen unterbringen.

Der Theatersaal von Kloster Rühn.

In der Kirche des Klosters befindet sich eine schöne Orgel. Der Klosterverein lädt gern zu Konzerten ein. Aktuelle Termine für Konzerte und Veranstaltungen können gern auf der Internetseite des Vereins in Erfahrung gebracht werden.

Die Klaviatur der Orgel.

Nicht jedem Besucher bot sich die Möglichkeit den Dachstuhl mit seinem historischen Staub zu besichtigen. Gern dürfen wir hier an dieser Stelle ein Foto eines Fensters im Dachstuhl und die Glocken der Kirche zeigen.

Ein Fenster im Dachstuhl der Kirche.

Die Glocken werden hier noch von Hand geläutet. Der Glöckner benötigt jedenfalls einen guten Gehörschutz und vielleicht auch eine ordentliche Portion Mut.

Die Glocken der Kirche.

Am Samstag, 6. Mai. 2017, zeigte sich das Wetter nicht von der sonnigsten Seite. Die Besucher am Sonntag kamen hingegen auf ihre Kosten. Es klarte auf. Die Sonne nutzte die Chance den Markplatz farbenfroh am Sonntag auszuleuchten. Wir fanden, auch der Samstag war ein schöner Tag, um ihn hier auf dem Gelände des Klosters Rühn verbringen zu dürfen. Ein schöner Tag im Herzen Mecklenburgs.

Fröhliche Besucher auf dem Markplatz unter einer Wolkendecke.

Und auf dem Platz geben junge Freiwillige ihr Bestes für ausgefallenden Spaß auf dem Karussell.

Auf dem Karussell ist jetzt nur noch der harte Kern vertreten.

 

Besuchen Sie die Internetseite des Klostervereins und schauen Sie nach den aktuellen Veranstaltungen. Ein Besuch lohnt sich!


 

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