Gartentipps für Juni

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Sommermonat Juni

 

Hallo liebe Hobbygärtner!

Seid ihr auch so überrascht, wenn ihr auf den Kalender seht?

Der Wonnemonat Mai ist zu Ende. Und ein Wonnemonat war der Mai nun gerade nicht. Woher kommt der Begriff „Wonnemonat“? Schon in der Antike wurde der Mai als Frühlingsmonat gefeiert. Seinen Ursprung findet die Bezeichnung im 8. Jahrhundert. Karl der Große führte den Namen „Wonnemond“ althochdeutsch „wunnimonat“ = Weidemonat ein. Es wird darauf hingewiesen, dass das Vieh wieder auf die Weiden getrieben werden kann.

Wie auch immer, für uns Hobbygärtner heißt es fleißig gärtnern, egal welchen Monat wir haben.

Ein gut gepflegter Garten spricht unsere Sinne an und ist Erholung und Entspannung zu gleich.

Garten_Tipp

Im Juni benötigt der Garten unsere besondere Aufmerksamkeit in der Pflege. Verblühtes wird abgeschnitten oder vorsichtig wie beim Rhododendron ausgebrochen, damit bei einem Schnitt die sogenannten ruhenden Knospen nicht versehentlich entfernt werden. Pflanzenbeete werden entweder mit Kunstdünger oder mit Brennnesseljauche gedüngt. Bei Anwendung der Brennnesseljauche sollte aus Rücksicht auf die Nachbarn nur werktags der Vormittag von 8.00 bis 12.00 Uhr gewählt werden. Zwiebelgewächse z.B. Tulpen, Narzissen werden aus der Erde genommen und an einem geschützten trockenen und dunklen Ort gelagert.
Auf Gemüsebeete kann nach der Ernte eine Folgesaat erfolgen. Es müssen nicht immer Nutzpflanzen sein, jedoch nützlich für Bienen z.B. eine Gründüngung oder Wildblumenmischung findet hier seine Anwendung. Die Tagetes (Studentenblume) ist die „Polizei“ des Gartens, sie wirkt gegen Nematoden (Fadenwürmer). Daher sollte die Tagetes im gesamten Garten verteilt einen Platz finden.

Tagetes_Junitipps

Regelmäßiges Hacken verhindert die Unkrautbildung und die schnelle Verdunstung. In der jetzigen trockenen Wetterperiode werden alle Pflanzen im Wurzelbereich (nicht über die gesamte Pflanze) gut und lang gewässert.
Alle Pflanzen werden auf Schädlinge kontrolliert und entsprechend behandelt. Damit meine ich auch die Buchsbaumhecke. Im Süden Deutschland hat die gefräßige Raupe des  Buchsbaumzünslers schon ganze Hecken vernichtet. Der Falter soll auf den Vormarsch in den Norden sein.
An vereinzelten Steinobstbäumen zeigen sich trockene Triebspitzen. Sie sind von der Monilia befallen. Hier werden die Spitzen großzügig bis 20 cm ins gesunde Holz abgeschnitten und über die Mülltonnen/Hausmüll entsorgt.
Noch ein Tipp für eine reiche Tomatenernte

Regelmäßiges gießen ist wichtig. Die unteren Blätter bis zum ersten Fruchtstand können entfernt werden.

Tomate_ausgeizen

Somit wird verhindert, dass die Blätter in Erdnähe feucht werden und sich die Braunfäule entwickeln kann. Überflüssige Triebe werden ausgebrochen, auch ausgeizen genannt. Die Pflanze kann sich besser entwickeln, bekommt mehr Licht und steckt ihre ganze Kraft in die Früchte. Nach dem 5. bis maximal 7. Fruchtstand wird die Tomatenpflanze „geköpft“. Eine Tomate benötigt je nach Sorte von der Pflanzung bis zur Reifung 54 bis 85 Tage. Fazit: bis die letzte Tomate des 5. bis 7. Fruchtstandes ihre Reife erreicht dauert schon seine Zeit und dann ist der Sommer vorbei.

Bis dahin genießen wir die Gartenzeit und erfreuen uns an das satte Grün, an die reifen wohl schmeckenden Früchte und an die Natur.

Ich wünsche viel Spass beim Gärtnern.


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