Frühlingserwachen

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Frühblüher im Garten

 

Schneeglocke_4

Die ersten Schneeglöckchen stecken ihre weißen zarten Bütenköpfe durch das Laub. Es sind die ersten Frühlingsboten, die mit ihren weißen Glöckchen durch die grünen, kräftigen, schmalen und länglichen Blätter leuchten. Es gibt weltweit 1.500 Arten dieser Zwiebelgewächse, die mehrere Jahre im Boden bleiben und die Vermehrung oftmals von Ameisen übernommen wird oder durch Samen. Eine Rarität ist die „Green Tear“. Für eine einzige Zwiebel wurden 350 Euro von Sammelliebhabern geboten.

Schneeglocke_2

Während der Blüte lassen sich Schneeglöckchen sehr gut teilen. Dazu werden die Horste vorsichtig ausgegraben, geteilt und in humoser Erde wieder eingesetzt. Die verblühten Pflanzen dürfen nicht abgeschnitten werden. Alle Zwiebelgewächse wie Schneeglöckchen, Tulpen, Krokusse, …  ziehen aus dem Grün ihre Energie und Kraft für die nächste Blütezeit.

Krokus_1

Krokusse gibt es in vielen zarten Farben, überwiegend in lila, hellviolett, gelb, weiß, gestreift zeigen sich die stängellosen Blüten. Hier schiebt sich ganz vorsichtig der erste Krokus in gelb durch das Laub. Sie gehören zur Gattung der Schwertliliengewächse und stammen aus dem Orient, Nordafrika und Europa. Eine bekannte Krokusart ist der Safran, aus deren süß-aromatisch duftenden Stempelfäden das Gewürz gewonnen wird. Dieser Krokus blüht im Herbst in Spanien, Südfrankreich, Marokko, Griechenland, Türkei, Italien, …..

Winterlinge 004

Winterlinge zeigen sich hier in einem herrlich gelb blühenden Teppich. Sie säen sich selbst aus, wenn sie den richtigen Standort haben. Sie gehören nicht zu den Zwiebelgewächsen, sie haben Knollen und werden im Herbst gepflanzt. Bevor die Knollen eingesetzt werden sollen sie für  2 Tage ins Wasser  gelegt werden. Eine weitere Möglichkeit sind vorgezogene Pflanzen im Topf, die im Frühjahr eingepflanzt werden. Mit ihrem zarten Duft locken sie die frühen Insekten an, die in den Blütenkelchen ihre Nahrung finden.

zaubernuss_2

Das ist eine Zaubernuss oder auch Hamamelis benannt. Es sind sommergrüne Sträucher oder kleine Bäume, sie wachsen sehr langsam, benötigen keinen Schnitt. Das Laubblatt ist etwas schief und buchtig oder haben einen gezähnten Rand.  Im Herbst färben sich die Blätter in ein leuchtendes rostrot. Im Winter zeigen sich an kahlen Ästen drei bis vier bizarre Blüten an einem Blütenstand. Ist es frostig „kringelt“ sich zum Eigenschutz die Blüte zusammen, bei wärmenden Temperaturen und Sonne zeigt sie ihre Blütenpracht und verströmt einen angenehmen Duft.

gelbe_Blume

Der jetzt schon blühende Acker-Schöterich lößt Erstaunen aus. Er gehört zu den gelbblühenden Kreuzblütengewächse, seine Blätter sind fast geradrandig, die Schoten vierkantig, unter der Lupe betrachtet befinden sich am Stängel zwei- bis dreizackige angedrückte Haare und die Blütezeit ist eigentlich von Mai bis September! Diese einjährige Pflanze, wird durch Insekten oder sich selbst bestäubt, breitet sich durch Wind aus und blüht erstaunerlicher Weise jetzt.

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