Rasenpflege

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Hallo liebe Hobbygärtner!

Betreten des Rasens bei Schnee und Eis verboten! Vor allem wenn Frost herrscht. Warum? Die kleinen empfindlichen Grashalme brechen beim Betreten und die Bodenstruktur verdichtet sich. Im Frühjahr bilden sich unter Umständen kahle Stellen. Wer denkt, dass eine Rasenfläche im Garten keine Arbeit macht, der irrt. Fünf wichtige Punkte müssen beachtet werden: vertikutieren, düngen, reparieren, wässern und mähen und das in der Hauptsaison mindestens einmal die Woche.

Schließlich soll er uns mit seinem satten Grün über die ganze Gartensaison erfreuen und außerdem strapazierfähig sein, wenn die Kinder auf der Rasenfläche ausgiebig spielen möchten. Bevor der Rasen mit seinem Winterschlaf beginnt benötigt er einen letzten Rasenschnitt. Empfohlen werden 4 cm damit die zarten Grashalme vom Schnee nicht platt gedrückt werden. Schnittgut und Laub müssen sorgfältig abgeharkt werden. Das verhindert die Bildung von Pilzen und anderen Krankheiten, wodurch sich braune oder gar kahle Stellen bilden.


Erfahrene Gärtner geben ihrer Grünfläche einen speziellen Rasendünger mit einem hohen Kalium-Anteil, wenn noch Schnee liegt. Mit der Schneeschmelze sickert der Dünger ganz allmählich ein und versorgt den Rasen mit den benötigten Wachstumsvitaminen und Stärkungsmittel gegen Krankheit, Trockenheit sowie Kälte und stärkt ihn fürs Vertikutieren. Aber Vorsicht!

Den Rasen nicht ohne Hilfsmittel betreten oder befahren, wie hier auf dem Foto zu sehen ist. Aufgelegte Laufbretter verteilen das Gewicht und vermeiden Druckstellen.

Im Frühjahr beginnt die Rasenpflege. Ende März bis April, wenn kein Frost mehr in Sicht ist, wird vertikutiert und das zweite Mal im Herbst. Moos wird entfernt und sichert somit die Sauerstoffzufuhr.

Gedüngt wird der Rasen 3 x im Jahr.
Im April und im Juni mit speziellen Wachstumsvitaminen und
im August wird ein Dünger mit dem Augenmerk auf die Stärkung der Wurzeln gewählt.
20 – 30g pro m² sind ausreichend.

Das Reparieren des Rasens ist nur notwendig, wenn es kahle Stellen gibt. Dann wird mit dem übrig gebliebenen Saatgut nachgesät. Die kahle Stelle von Unkraut befreien, auflockern und säen.


Beim Wässern des Rasens kommt es auf die Bodenart, Temperatur und Luftfeuchtigkeit an. Ist der Boden sehr lehmig werden 15 – 20 Liter Wasser pro m² 1 x wöchentlich und bei sandigem Boden 10 – 15 Liter Wasser pro m² alle 3 – 4 Tage benötigt. Das Wasser sollte mindestens 15 cm in den Boden sickern. Ein Regenmesser ist der perfekte Gartenhelfer.

Gemäht wird mit Vegetationsbeginn und endet mit dem Wachstumsende, dem Winterschlaf. Für einen sauberen und schonenden Schnitt ist ein Rasenmäher mit scharfen Messern und einer hohen Drehzahl notwendig.

Zusätzlich zu meinen Ausführungen kann sich jeder Hobbygärtner bestimmt gute Erfahrungen von seinem Nachbarn absehen, also ein Blick über den Gartenzaun lohnt sich.
Ich wünsche viel Spaß beim Gärtnern.

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