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Neuseeland – Oamaru – Hafen

Oamaru ist für für seine Plue Penguin Colony bekannt. Die beste Zeit die Pinguine zu beobachten ist von Oktober bis März. Naturfreunde bauten am Hafen einen ehemaligen Steinbruch ein für Blue Penguins bekanntes Umfeld mit heimischen Büschen und Mutterboden aus. Damit sich die Pinguine noch besser fühlen, errichten die Naturfreunde gleich einige Nistkästen. Was für ein Service!
Sobald es dunkel wird, kommen die Pinguine von ihrer Nahrungssuche aus dem Meer zurück. Dann heißt es für die Autofahrer, wachsam zu fahren. Auf der Straße zum ehemaligen Seinbruch weisen Schilder auf die kleinen Pinguine hin.

Bild1: PENGUINS CROSSING! Bitte langsam fahren!

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EXIF: ISO 100, 1/250s, f/5.0

An der Esplanade in der Friendly Bay steht eine Pinguin-Skulptur, Bild 2. Läuft man den Weg in Richtung Osten weiter, erreicht man nach kurzer Zeit auch den ehemaligen Steinbruch.

Bild 2: In Oamaru werden Pinguine gefeiert

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EXIF: ISO 100, 1/320s, f/4.0

Das folgende Video ist vom Veranstalter „Blue Penguin Colony“, welche die Ankunft der kleinen Pinguine zeigt.

Die Blue Penguins kommen aus dem Meer.

Der Veranstalter „Blue Penguins Colony“ verlangt Eintritt. Besucher, die nur an Fotos interessiert sind, rate ich jedoch von dieser Veranstaltung ab. Das Fotografieren und das Filmen sind dort untersagt.
Im Nachgang der Reise kann ich den Veranstalter zu dieser Maßnahme verstehen. Es gibt leider viele Touristen, die nicht wissen, wo an ihrer Kamera der Blitz ausgeschaltet wird. Andere Touristen ignorieren einfach jegliche Verbote, die ihre Fotografie eingrenzen könnten. Also untersagt der Veranstalter jede Art von Aufnahme. Pech für die Minderheit, die mit ihrer Kamera umgehen können.

Bild 3: Pinguine können hier über Straße zu ihren Nestern laufen.

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EXIF: ISO 200, 1/640s, f/2.8

Auch auf dem Rückweg der Blue Colony warnt ein Schild vor querlaufenden Pinguinen, Bild 3.

Häfen waren die Brückenköpfe der kolonialen Expansion. Keine Stadt hätte hätte zur damaligen an der Küste ohne Hafen überleben können. Die Schiffe wurde immer größer und tiefer. Städe mit natürlichen Häfen begannen den Hafenbereich zu vertiefen, um das Anlegen der noch größeren Schiffe zu ermöglichen. Oamaru hatte kein Glück. Ihnen fehlt der natürliche Hafen. So war die Stadt gezwungen, noch mehr Geld für die Errichtung und für die Vertiefung auszugeben. Nur so konnten sie mit dem Fortschritt der Marktwirtschaft mithalten.
Seit 1974 ist der Hafen in Oamaru geschlossen. Der Güterverkehr erfolgt heute über die Straße. Was bleibt ist ein historischer Hafen.

Bild 4: Sumpter Wharf, Oamaru, erbaut um 1884

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EXIF: ISO 100, 1/640s, f/4.0

Auf diesem Steg läuft kein Mensch mehr. Doch Vögel aller Art nutzen ihn als Anlaufort. „DANGER – KEEP OUT“ sperrt ein Schild den Steg vor ungebetenen Gäste. Zu meiner Zeit stellten zwei Möwen sicher, dass ich wirklich nicht zu nahe kam.

Bild 5, unten, zeigt den Bahnhof von Oamaru. Neuseeland hat ein ausgebautes Eisenbahn-Streckennetz, doch Züge sieht man sehr selten.
Für mich war es ungewohnt, wenn an einem Bahnhof kaum Güter- oder Personenverkehr herscht.

Bild 5: Dieser Bahnhof ist oft leer. Nur wenige Züge fahren hier vorbei.

Bild 5:
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EXIF: ISO 100, 1/320s, f/5.0

Der Hafen bietet in den Morgenstunden einen traumhaft schönen Ort für Fotografen. Hier lassen sich sehr schöne Sonnenaufgänge mit tollem Vordergrund, wie beispielsweise Boote, fotografieren. Das Bild 6, unten, entstand im Dezember unserer Reise.

Bild 6: Morgens im Hafen lassen sich atemberaubende Sonnenaufgänge beobachten.

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EXIF: ISO 100, 1/80s, f/7.1, HDR-Panorama

Oamarus ist ein toller Ort für Freunde des Steampunks, alter Architektur und von Pinguinen. Auch lohnt sich eine Übernachtung am Hafen, um am nächsten Morgen den Sonnenaufgang zu beobachten.

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