Charleston Neuseeland

Im 19. Jahrhundert erlebten Charleston und die Umgebung einen Goldrausch. Zu Hochzeiten lebten hier in der Gegend bis zu 10.000 Menschen. Die Stadt hieß ursprünglich Charlie’s Town, benannt nach dem Skipper, der das erste Versorgungsschiff in der Constant Bay an Land brachte. 

Der Hafen war klein und aufgrund der Gezeiten gefährlich.

Charleston Neuseeland
Bild 1: Hier legten früher Frachtschiffe an.

Bild 1:
Standort-Link: Google
EXIF: ISO 100, 1/500s, f/7.1

Heute ist Charleston nur dünn besiedelt. Wir hielten hier an, um am nächsten Tag eine Abenteuer-Tour in den Nile River Caves zu erleben. Eigentlich lockte uns am Abend der Zufall an die Constant Bay und Joyce Bay

Der Wind stand günstig. Die Flut hatte gerade eingesetzt. Alles deutete auf ein interessantes Fotomotiv hin. Bei einer kleinen Erkundungstour fanden wir einen gut gepflegten Wanderweg, der uns zur Küste der Constant Bay führte. 

Wir trauten unseren Augen nicht! Die Aussicht seitlich auf die Constant Bay war unglaublich schön. Wir beobachteten, wie meterhohe Wellen gegen die Felsen schlugen. Weitere Wellen folgten, doch das Tosen und Grollen der Wassermassen wurde nicht leiser. Zudem war das Licht durch den Sonnenuntergang für den Standort perfekt! So ergab sich mit Blick auf die Constant Bay das Bild 2.

Charleston in Neuseeland
Bild 2: Meterhohe Wellen branden am Gestein.

Bild 2:
Standort-Link: Google
EXIF: ISO 100, 1/320s, f/7.1

Das Gestein am Ufer der Joyce Bay wirkt durch die ausgewaschenen Löcher sehr interessant (siehe Bild 3 unten). Die ausgewaschenen Steine bilden einen schönen Vordergrund im Bild.

Charleston Neuseeland
Bild 3: Naturgewalten am Strand.

Bild 3:
Standort-Link: Google
EXIF: ISO 100, 1/400s, f/7.1

Hätten wir uns nicht für die Abenteuer-Tour entschieden und hier übernachtet, wären wir nicht zur Constant Bay gelaufen. Wenn man den Wanderweg zur Küste gefunden hat, ist es ein magischer Ort, um das Brandungswasser zu beobachten. Bei Sonnenuntergang, Flut und Westwind ist ein Stopp hier unbedingt notwendig!