Neuseeland zeigt seine touristischen Attraktionen auf braunen Schildern. Auch wenn man sich vor Reiseantritt viele Reiseführer kauft, wird man dennoch nicht alle Sehenswürdigkeiten darin finden. Während der Fahrt heißt es also, die Augen nach braunen Schildern offen zu halten.
Ungefähr acht Kilometer von Makaroa entfernt sind die Blue Pools ausgeschildert. Der Parkplatz ist klein, dennoch lohnt sich der Stopp!
Ein kurzer Spaziergang über den gut ausgebauten Weg führt in wenigen Minuten zu den Blue Pools. Dabei hat man bereits eine imposante Hängebrücke über den Makarora River hinter sich gelassen. Wer sich traut, bringt die lange Hängebrücke mit seinem Körpergewicht zum Schwingen.
An den Blue Pools gibt es ebenfalls eine Hängebrücke. Im Gegensatz zur Hängebrücke über den Makarora River ist diese jedoch sehr klein (siehe Bild 1).

Bild 1:
Standort-Link: Google
EXIF: ISO 100, 1/160s, f/7.1
Der Blue River und das einfallende Licht sind entscheidend für die blaue Farbe der Blue Pools. Je nach Sonnenstand verändert sich das Azurblau in seinen Nuancen.

Bild 2:
Standort-Link: Google
EXIF: ISO 100, 1/80s, f/7.1
Einige mutige Wasserratten wagen den Sprung von der Hängebrücke in die Blue Pools. Das ist nicht meine Empfehlung. Durch das im Wasser gebrochene Licht sind Untiefen schwer einzuschätzen. Hinzu kommt die klirrende Kälte des Gebirgswassers. Wer hier baden möchte oder den Sprung von der Hängebrücke wagt, sollte sich in guter körperlicher Verfassung befinden!