Wie lässt sich die Freizeit bei 32 °C im Schatten in Berlin alternativ zu überfüllten Freibädern verbringen? Die Antwort ist einfach: Der ambitionierte Fotograf geht zur Mittagszeit in den Botanischen Garten.
Eine der bekanntesten Regeln in der Fotografie besagt: „Zwischen zwölf und drei hat der Fotograf frei.” Doch seit ich die Infrarot-Fotografie für mich entdeckt habe und mir das Trioplan-Objektiv zugelegt habe, trifft diese Regel nicht mehr auf mich zu. Letzteres probierte ich vor nicht allzu langer Zeit im Botanischen Garten aus. Mit dem Trioplan-Objektiv war ich auf Blütenfang unterwegs.
Wir trafen uns an einem der wohl heißesten Tage in Berlin um 11 Uhr vor dem Haupteingang des Botanischen Gartens. Bereits zu dieser Zeit schien es unerträglich warm. Der Blick zum Himmel erfasste keine Wolke. Uns war klar: Die Sonne würde uns auf unserem Weg durch den Botanischen Garten vollständig begleiten. Das befürchtete lange Warten am Eingang gab es nicht. Es fehlte ganz einfach die Schlange mit den Besuchern.
Rückblickend erinnere ich mich an einen intensiven Tag. Ständig auf Motivsuche zu sein, ist sehr anstrengend. Hinzu kamen die Hitze und das Laufen durch die lichtüberfluteten Wege. Doch schlussendlich wurden wir mit tollen Motiven belohnt. Es war ein toller Tag. Danke dafür, Sabine. 🙂
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