Bienen, Hummeln, Wespen

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Wenn wir an einem sonnigen Tag unter blühende Bäume und Sträucher oder in der Nähe von Blumen stehen, können wir ein eigenartiges Summen hören. Es sind die Flügelschläge hunderte Bienen, Wespen und Hummeln.

 

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Hummeln bestäuben Blüten, wenn sie Nektar und Pollen sammeln. In Erdlöchern, Baumhöhlen, Nistkästen haben sie ihre Nester. Hummeln gehören zu den Wildbienen. In Deutschland kommen 36 Arten vor. Sie bauen dort Waben und ziehen ihre Brut groß. Wintervorräte legen sie nicht an.

Wespen sind die räuberischen Verwandten der Biene. Sie ernähren sich von Insekten, nagen reife Früchte an, um an den zuckerhaltigen Saft zu gelangen. Aus zernagten und zerkauten Holzfasern erzeugen sie eine Art Papier, das ihnen zum Nestbau dient.

Bienen sammeln Nektar und Pollen. Während der körnige Pollen an ihrem behaarten Körper, besonders an den Hinterbeinen, haftet, wird der flüssige Nektar mit dem Rüssel aufgesaugt und im sogenannten Honigmagen zum Stock getragen. Beide Stoffe benötigt die Honigbiene zur Aufzucht ihrer Brut. Nur starke und zahlreiche Bienenvölker können im Jahr so große Honigreserven für den Winter anlegen, daß wir Menschen daraus Nutzen ziehen können. Die Imker versorgen uns nicht nur mit dem süßen Honig und dem Wachs der Bienenwaben, weit wichtiger ist für uns der Blütenbesuch ihrer Schützlinge. Beim Sammeln des Nektars und des Pollens besorgen die Bienen gleichzeitig die Bestäubung der Blüten. Sie übertragen den Pollen der einen Blüte auf die Narbe der anderen. Das ist für viele Nutzpflanzen, ganz besonders für unsere Obstgärten, von großer Bedeutung. Ohne Bestäubung durch die Bienen würden die Bäume keine Früchte tragen.

Es wird empfohlen in Städten Bienenvölker anzusiedeln.

Hast du gewusst, dass der Blütenreichtum in einer Stadt viel höher ist als auf dem Land und  dadurch der Honig eine bessere Geschmacksvielfalt erlangt?

Unter http://www.goethe.de/ins/cz/prj/fup/de13442863.htm werden vom Dom-Imker Uwe Marth die Vorzüge des Stadthonigs erläutert.

 

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