Herbstmonat Oktober

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Hallo liebe Hobbygärtner!

 

apfelbaum

Ist das ein herrlicher Anblick!

Zu dieser Jahreszeit begegnen uns viele solcher Bäume mit ihren leuchtenden Früchten in rot, gelb, hellem grün, gestreift, gefleckt …. usw.

„Und wenn ich wüsste,

dass morgen die Welt unterginge,

würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen“

Martin Luther

…….. und Recht hat er. Ist doch der Apfel ein Gesundheits-Allroundtalent. Er ist reich an Vitamin C und Calium. Das Apfelpektin wirkt sich positiv auf den Blutfettspiegel aus und hat einen niedrigen Kohlenhydratgehalt.

Egal ob es die Birnenquitte ist

birnenquitte

oder die Apfelquitte

apfelquitte

jeder Obstbaum benötigt seine Pflege, also Zuwendung von uns Hobbygärtnern.

apfelfaeule

Um die Fruchtmonilia zu verhindern werden alle eng hängenden Früchte ausgepflückt. An Scheuerstellen und in beschädigte Apfelschalen, Wurmstellen usw. dringen Pilzsporen ein  und das Obst verdirbt. Alle Fruchtmumien werden gewissenhaft entsorgt. Nach der Ernte werden die Bäume beschnitten. Zu finden sind auch Obstbäume an stark befahrenen Straßen oder an Chausseen. Wenn kein Eigentümer Besitzansprüche hegt, können diese Früchte bedenkenlos geerntet und gut gewaschen konsumiert werden. Die Blei- und Cadmiumwerte liegen weit  unter den EU-Grenzwerten, wie eine Studie der TU Berlin zeigt. Die Schadstoffe aus dem Boden sammeln sich in den Blättern und nicht in den Früchten. Anders zeigen sich die Werte beim Gemüse. Hier gelangen die Schadstoffe über die Wurzeln in die Früchte. Ein entsprechend großer Abstand zur Straße oder eine Vegetationsbarriere aus Schutzsträuchern ist hilftreich.

Ende September Anfang Oktober ist die beste Pflanzzeit für Bäume, Sträucher und Stauden. Bei der Auswahl sind der richtige Standort und Bodenansprüche sowie die Größe und verträgliche Nachbarschaft zu klären. Es gibt Container- und Ballenware sowie wurzelnackte Ware. Jede Pflanzware benötigt seine indirekte Pflanzung und sollte gut vorbereitet werden. Das Pflanzloch muss mindestens 2 mal so groß sein wie der Wurzelballen. Das Pflanzloch wird mit guter Gartenerde und organischem Dünger angereichert. Der Wurzelballen der Containerware wird mit einem scharfen Messer angeritzt. Der Jutesack an der Ballenware wird geöffnet und nach dem Einsetzen in die Pflanzgrube unter der Pflanze hervor gezogen. Die Wurzeln der wurzelnackten Ware werden mit einer scharfen Gartenschere, damit die Wurzeln einen glatten nicht faserigen  Schnitt haben, gekürzt. Nach dem Pflanzen wird die Erde gut angetreten, damit keine Hohlräume verbleiben. Wichtig – anschließend gut wässern. Bei einer Heckenpflanzung in Reihe empfiehlt es sich einen Pflanzgraben auszuheben. Die Pflanzen können so besser verteilt werden.

Einige Walnussbäume sind von der Walnussfruchtfliege befallen. Zu erkennen an den schwarzen Nusshüllen. Kleine weiße Maden, manchmal Dutzende pro Frucht, sitzen direkt unter der Schale. Diese Früchte müssen unbedingt über den Restmüll entsorgt werden.

Im Oktober werden zweijährige Pflanzen, wie Stiefmütterchen, Bellis, Goldlack usw. an ihren neuen Standort gepflanzt. Empfindliche Sorten werden mit Reisig vor Frost geschützt. Blumenzwiebeln können so lange gesetzt werden wie der Boden nicht gefroren ist.

dahlien

Dahlienknollen, Gladiolen und andere nicht winterharte Knollen- oder Zwiebelpflanzen werden nach dem Absterben des Laubes ausgegraben, versäubert und frostfrei gelagert.

Frostempfindliche Kübelpflanzen bekommen ihr Winterquartier, am besten  eignet sich ein heller Platz um die 6° bis 12° Celsius.

Und noch ein Tipp für unsere Königin der Blumen – der Rose. Sie möchte erst im Frühjahr nach dem Frost geschnitten werden.

Ich wünsche viel Spaß beim Gärtnern.


Ähnlicher Beitrag: https://www.freizeitfoto.de/alte-obstbaumsorten-erhalten/

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